Abhörgeräte sind kleine Vorrichtungen, mit denen sich Gespräche auch über längere Distanzen hinweg mithören lassen. Die Geräte lassen sich aufgrund der verwendeten Technik in unterschiedliche Kategorien unterteilen.

Mikrofone
Am bekanntesten sind kleine Abhörgeräte, die sich direkt in der Nähe einer Zielperson platzieren lassen, um Gespräche abzuhören. Bei den Sendern handelt es sich um kleine Mikrofone, die wegen ihrer Größe und ihrer Unscheinbarkeit auch umgangssprachlich als „Wanze“ bezeichnet werden.
Ein Minisender übermittelt Geräusche über eine Kurzwellen-Frequenz kabellos an einen Empfänger, mit denen sich Gespräche und Co. entweder direkt abhören oder auch aufzeichnen lassen.
Möchte man nicht riskieren, sich zum Anbringen eines Senders einer Zielperson zu nähern, gibt es auch größere Abhörgeräte wie zum Beispiel ein Richtmikrofon. Dabei handelt es sich um ein handliches Mikrofone mit einer kleinen Richtschüssel, die das Abhören einer Zielperson über eine Distanz – je nach Qualität des Mikrofons – bis zu 50m ermöglicht.

Positionshilfen:

Ein anderes Hilfsmittel der Überwachung sind sogenannte GPS- oder Peilsender. Diese kleinen Vorrichtungen werden bei einer Zielperson versteckt und übermitteln in regelmäßigen Abständen ein nicht hörbares oder sichtbares Signal, welches dann an einen Satelliten geschickt und von dort beispielsweise mit einem GPS-Empfänger ausgelesen werden können. Einfachere Peilsender übermitteln ihre Signale dagegen per Funk, welche dann mit einem korrespondierenden Sender aufgefangen werden können.
Moderne GPS-Sender bieten darüber hinaus die Möglichkeit an, dass man sich als Benutzer eine App auf ein Smartphone oder einen Tablet-PC laden kann, um dann auch unterwegs die Position einer Zielperson mitverfolgen zu können.

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Mini Abhörgerät – Tonspy Kamera Module

Bild- und Videoaufzeichnungen:
Wenn man nicht nur die Gespräche oder die Position einer Zielperson aufzeichnen möchte, gibt es auch diverse Möglichkeiten zur Foto- und Videoüberwachung. Neben normalen Kameras sind dabei sogenannte Spionagekameras sehr verbreitet. Diese Kameras sind in Alltagsgegenständen wie zum Beispiel einem Feuerzeug oder einem Stift verborgen und lassen sich durch einfache Knopfkombinationen bedienen, um unauffällig Bilder oder Videos aufzunehmen.

Moderne Abhörmöglichkeiten:

Auch zum Überwachen von Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablet-PCs gibt es neue Methoden. Dabei lassen sich kleine Apps auf die Geräte einer Zielperson aufspielen, mit denen sich unter anderem Gespräche mithören oder verschickte und empfangene Nachrichten mitlesen lassen. Einige Apps erlauben darüber hinaus auch die Kontrolle über kleine Funktionen wie die Aktivierung der Smartphone-Kamera oder die Handyortung, um eine Zielperson besser überwachen zu können.
Zur Überwachung von PCs oder Laptops gibt es dagegen kleine Programme, welche man zum Beispiel per e-Mail an eine Zielperson verschicken kann, damit diese die Software unbemerkt selbst installiert. Solche Spysoftware oder auch Trojaner dienen zum Abgreifen der eingegebenen Kommandos, dem Mitlesen des Internetverlaufs und eventuell auch der Fernsteuerung der abgehörten Systeme. Sowohl Apps als auch Spyprogramme sind aber darauf angewiesen, dass auf dem Gerät einer Zielperson die Programme eingerichtet werden und dass man sich auf einem eigenen Gerät die gleichen Programme zum Auslesen der Daten installiert.

Videoanleitung: Mini Tonspy Vision

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